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Therapeutisches Schwingen
Fortbildung im und mit dem Yoga-Tuch für Atem- und Körpertherapeut:innen

Beim AERIAL YOGA wird mit Hilfe eines trapezartigen Tuches, welches von der Decke hängt, Yoga geübt. Mit Hilfe des Tuches lassen sich einerseits neue Körpererfahrungen machen, andererseits knüpfen wir spielerisch an Kindheitserfahrungen (auch an die ganz frühen) an.

Therapeutisches Schwingen 2023 01Beim Therapeutischen Schwingen hängt das Tuch nur ca. 15 cm über dem Boden, so dass wir jederzeit Bodenkontakt herstellen können, während unterschiedliche Körperbereiche im Tuch liegen. So bringen wir unseren Körper gut unterstützt und getragen ins Schwingen. Dabei wird über das vegetative Nervensystem die Entspannung gefördert und es kann sich ein Gefühl von Schwerelosigkeit einstellen.

Das Tuch ist dabei die ganze Zeit unsere verlässliche Begleitung. Während wir umhüllt, getragen und geschaukelt werden, begegnen wir Qualitäten von Leichtigkeit, spielerischer Freude und Loslassen. Elemente wie „Vertrauen, Geborgenheit, Halt, Sich tragen lassen“, können erfahren und nachgenährt werden, aber auch Kraft, Flexibilität und Mut werden gefördert. Dazu macht das Üben im Tuch einfach Freude.

Neben dem, was wir für uns selbst entdecken, lernen wir auch, wie wir die Tuch-Erfahrungen für die einzeltherapeutische Arbeit mit Klient:innen nutzen können. Wir beschäftigen uns mit den Auswirkungen von fehlendem Halt und fehlender Bindung (Bindungstypen nach Bowlby) in der frühen Entwicklung und damit, wie wir diese fehlenden Erfahrungen nachholen und ersetzen können.:

Als Yogalehrerin habe ich 2017 und 2019 an Weiterbildungen im Aerial-Yoga teilgenommen. Als Atem- und Körpertherapeutin entdecke ich zunehmend den therapeutischen Wert des Übens mit dem Tuch. Mit Marianne Gestrich habe ich für diese Fortbildung eine Hebamme gewonnen, die aus ihrer beruflichen Erfahrung berichten und theoretische Inhalte ergänzen wird.

Diese Fortbildung ist sowohl für Yoga-Lehrende als auch für Atem- und Körpertherapeut:innen unterschiedlicher Richtungen geeignet. Es ist keinerlei Yoga-Vorerfahrung nötig.

Datum: 7. bis 9. Juni 2024
Freitag, 18:00 bis 21:00 Uhr
Samstag, 9:30 bis 13:00 und 15:00 bis 18:00 Uhr
Sonntag, 9:30 bis 12:30 Uhr
Kursgebühr: 230 €. Bei verbindlicher Anmeldung (Zahlungseingang bis zum 01.05.2024) ermäßigt sich die Teilnahmegebühr auf 200 €.
Ort: Raum für Atem und Yoga, D-Freiburg
Leitung: Kirsten Sander
Yogalehrerin seit 1993, Atem- und Körpertherapeutin seit 2000
Weiterbildung im Aerial-Yoga 2017
Anmeldung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. oder telefonisch 0761 88793575

 

Der Kurs hat 12,5 Stunden à 60 Minuten und kann als Fortbildung für die Fachrichtung Atempsychotherapie anerkannt.

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Grundprinzipien und Wirkmechanismen der Polyvagaltheorie
Die Kenntnis der Polyvagaltheorie von Stephen W. Porges bietet wichtige diagnostische Hinweise im Einzel- und Gruppensetting. Sie hilft Potentiale freizulegen, die im Widerstand, im Rückzug oder in der Erstarrung gebunden sind. Sie zeigt Wege auf zu mehr Selbstregulation, Koregulation und Kohärenz.
Atem, Bewegung, Stimme und Rhythmus können dabei Möglichkeiten eröffnen, aus Opferrollen und Schuldzuweisungen herauszutreten und eigene Ressourcen zu entdecken. Dadurch können neue Erfahrungen von Selbstwirksamkeit und Sinnhaftigkeit erlebt werden. Stimmige Interaktionen können dazu beitragen, geprägte Atem- und Verhaltensmuster wahrzunehmen und anzunehmen, so dass Verbundenheit mit sich und anderen entstehen kann.
Vor dem Hintergrund der Polyvagaltheorie vermittelt das Seminar ein strukturiertes Lehrkonzept für Einzel- und Gruppenstunden.

  • Inhalt
  • Die zwei Äste des Vagusnervs
  • Stärkung des ventralen Vagus
  • Spurenlesen im Nervensystem (Tracking)
  • Ausbalancieren des Vegetativums
  • Selbstregulation – Koregulation – Containment
  • Polyvagale Lösungen bei Dissoziation und Fragmentierung
  • Grenzen und Grenzbewusstsein

Methodik
Atem- und Bewegungssequenzen im Sitzen, Stehen, Gehen und Liegen nach Middendorf und Glaser in Kombination mit atempsychotherapeutischen Interaktionen in Kleingruppen

Nutzen
Bereits bekannte Übungsangebote aus Atem, Bewegung, Stimme und Rhythmus können mit dem Wissen der Polyvagaltheorie im Praxisalltag gezielter ein- und effektiver umgesetzt werden.

Zielgruppe
Atem-, Körper- und Komplementärtherapeut*innen unterschiedlicher Ausbildungsrichtungen

 

Datum: 28 bis 29. Juni 2024
Freitag, 17:00 bis 20:00 Uhr
Samstag, 10:00 bis 13:00 und 15:00 bis 18:00 Uhr
Kursgebühr: 180 € für 9 Zeitstunden.
Ort: Raum für Atem und Yoga, D-Freiburg
Leitung: Ingeborg Becker, Heilpraktikerin für Psychotherapie, Atemtherapeutin nach Middendorf und Glaser. Zertifiziert in Atempsychotherapie BV-ATEM® (2011) und Atemtherapie bei Trauma (2023). Buchautorin Thema Asthma (2012); seit 2018 Gastdozentin am LIKA (Atemfachschule Schweiz). Eigene Praxis für Atem- und Körperpsychotherapie, Gründung 2001:
www.lebens-rhythmen.com
Anmeldung: Ingeborg Becker, Hofackerweg 3, 79379 Müllheim, +49 7631 747115, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

 

Der Kurs hat 12,5 Stunden à 60 Minuten und kann als Fortbildung für die Fachrichtung Atempsychotherapie anerkannt.

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Selbstwert – Würde – Eigensinn

Aus Selbstwertirritationen entstehen häufig Leistungsdruck, Perfektionszwang sowie Tendenzen zu Selbstoptimierung oder Selbstausbeutung. Über Atem-, Bewegungs- und Interaktionsübungen können Grenzen und Möglichkeiten neu ausgelotet, erfahren und definiert werden.
Selbstkontakt und Eigensinn (Propriozeption) helfen dabei, ein atem- und leibgebundenes Selbstwertgefühl zu entwickeln, das Abgespaltenes integriert und in mitfühlender Selbstakzeptanz das Gewordensein mit all seinen Anpassungsleistungen wahrnehmen und würdigen kann. In dieser «Stimmigkeit» kann sich der Begegnungsraum zum Beziehungsraum wandeln, in dem authentische Kommunikation und Interaktion möglich werden.

Inhalte

  • Selbstwert und Narzissmus
  • Die fünf Säulen des Selbstwertes
  • Frühkindliche Entwicklung des Selbstwerts
  • Konzeption des Selbst
  • Individuationsprozess nach C.G. Jung
  • Erfahrungselemente der Propriozeption
  • Bedeutung von Eigensinn auf körperlicher, geistiger und seelischer Ebene
  • Stärkung der Ich-Kraft bei selbstwertverletzten Menschen

Methodik

Atem- und Bewegungssequenzen im Sitzen, Stehen, Gehen und Liegen nach Middendorf und Glaser in Kombination mit atempsychotherapeutischen Interaktionen in Kleingruppen

Nutzen

Kompetenzerweiterung und -vertiefung in der Begleitung narzisstisch verletzter Menschen.

Zielgruppe

Atem-, Körper- und Komplementärtherapeut*innen unterschiedlicher Ausbildungsrichtungen

 

Datum: 11. bis 12. Oktober 2024
Freitag, 17:00 bis 20:00 Uhr
Samstag, 10:00 bis 13:00 und 15:00 bis 18:00 Uhr
Kursgebühr: 180 € für 9 Zeitstunden.
Ort: Raum für Atem und Yoga, D-Freiburg
Leitung: Ingeborg Becker, Heilpraktikerin für Psychotherapie, Atemtherapeutin nach Middendorf und Glaser. Zertifiziert in Atempsychotherapie BV-ATEM® (2011) und Atemtherapie bei Trauma (2023). Buchautorin Thema Asthma (2012); seit 2018 Gastdozentin am LIKA (Atemfachschule Schweiz). Eigene Praxis für Atem- und Körperpsychotherapie, Gründung 2001:
www.lebens-rhythmen.com
Anmeldung: Ingeborg Becker, Hofackerweg 3, 79379 Müllheim, +49 7631 747115, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

 

Der Kurs hat 12,5 Stunden à 60 Minuten und kann als Fortbildung für die Fachrichtung Atempsychotherapie anerkannt.

Wir nehmen wir uns Zeit, unsere Basis zu entwickeln und zu stärken. Über die Flexibilität und Widerstandskraft von Füßen und Beinen erarbeiten wir uns einen stabilen Bodenkontakt. Wir kommen auf den Boden der Tatsachen und üben, uns vom Boden tragen zu lassen. So kann sich unser Stand von unten entwickeln, wie bei einem Baum, der erst dann in die Höhe wachsen kann, wenn er gut in der Erde verwurzelt ist.

Wir lernen, unser Becken als zweite innere Basis zu erspüren und den Beckenboden als Gegenspieler des Zwerchfells in seiner Bedeutung für die Atmung wahrzunehmen. Kreuzbein und Beckenschale können uns Halt und Geborgenheit vermitteln, wie auch als Ort von persönlicher Kraft und vitalen Impulsen erfahren werden.

Über spielerische, kraftvolle und innerlich-nährende Spür- und Atemübungen werden wir erkunden, welche Bedeutung Füße, Beine und Becken in unserem Alltag für uns haben, welche unterschiedlichen Lebensgefühle sie uns ermöglichen und wie sie als Basis unser Aufgerichtet-sein und unseren Atemfluss beeinflussen.

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Zunächst versuchen wir einen guten Kontakt zu unseren Füßen aufzubauen, so dass wir Wurzeln entwickeln können. Wir massieren und entdecken die Knochen und Muskeln der Füße und schauen dann, wie wir auf den Füßen stehen, wie wir mit den Füßen gehen – vielleicht können wir am Ende tatsächlich mit den Füßen atmen!?

23. - 25. September 2022
Freitag, 18:00 bis 21:00 Uhr, Samstag, 9:30 bis 13:00 und 15:00 bis 18:00 Uhr, Sonntag, 9:30 bis 12:30 Uhr
Kosten: 200 €

Ort: Raum für Atem und Yoga, Lise-Meitner-Str. 14, 79100 Freiburg
Anmeldung und weitere Informationen bei Kirsten Sander: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. oder telefonisch 0761-8879 3575 (Deutschland).

Der Kurs wird mit 12,5 Stunden à 60 Minuten für die Ausbildungsvorbereitungszeit anerkannt.

pdf iconVon der Struktur zum bewussten zugelassenen Atem
Atem- und Körpertherapie trifft Yoga & Meditation

Vom Viel oder gar vom Zuviel in die Entspannung, Ruhe und Sammlung zu kommen, ist oft nicht ohne weiteres möglich. Als Brücke stehen uns im Yoga vielfältige strukturgebende Körper- und Atemübungen zur Verfügung. Struktur erdet, stabilisiert und baut Vertrauen in den eigenen Körper/in die eigene Person auf. Wenn wir den hohen Spannungszustand unseres Körpers senken können, laden wir uns selber zu Entspannung ein, in dem wir uns zuvor an dem Ort abholen, an dem wir tatsächlich sind. Zunehmende Lösung lässt uns aufatmen und in den Moment kommen: Nach und nach gelingt es zur Ruhe zu kommen und innere Sammlung wird möglich, es kommt zu tieferer Erholung. Im wohlgespannten (eutonischen) Sein, verändert sich unsere Bewegungsqualität: Wir atmen freier und finden zu einem authentischen persönlichen Ausdruck.

In diesem Wochenendkurs suchen wir die Verbindung zwischen den strukturierenden Yoga-Übungen und der Bewegungsfreiheit des bewussten zugelassenen Atems. Wir bringen beide Ansätze zusammen, so dass sich Widersprüche auflösen. Neben intensiven praktischen Erfahrungen wird auch der theoretische Hintergrund der angewandten Methodik vermittelt.

Der Kurs soll sowohl Yoga-Lehrende als auch Atem- und KörpertherapeutInnen unterschiedlicher Richtungen ansprechen. Die Kursinhalte werden so vermittelt, dass eine Anwendung in der eigenen Praxis (Einzel- und Gruppenarbeit) möglich ist.

Datum: 14./15.05.2022
Samstag, 10:00 bis 13:00 und 15:00 bis 18:30 Uhr
Sonntag, 09:00 bis 12:00 und 13:00 15:30 Uhr
Kursgebühr: 210 €
Ort: Raum für Atem und Yoga, D-Freiburg
Anmeldung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. oder telefonisch 0761 88793575

 

Der Kurs hat 12 Stunden à 60 Minuten und kann als Fortbildung anerkannt werden.

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