Hier finden Sie Fortbildungsangebote für ausgebildete Atem- und KörpertherapeutInnen, die ihre Erfahrungen und Kompetenzen auf atem- und körpertherapeutischer Ebene erweitern und vertiefen wollen. Dabei wenden wir uns nicht nur an AbsolventInnen unserer Schule, sondern auch an alle interessierten Kolleginnen und Kollegen anderer Schulen und Richtungen (z. B. Yogalehrende, EutoniepädagogInnen, Ergo- und PhysiotherapeutInnen).

Bei den Fortbildungen unterscheiden wir zwischen atem- und körpertherapeutischen Kursen (AKT) und atem- und körperpsychotherapeutischen Angeboten (AKPT).

Unter Atem- und Körperpsychotherapie nach Stefan Bischof verstehen wir die Erweiterung der AKT um die Konzepte der Psychodynamik, der analytischen Psychologie (Individuation, Ich-Selbst Achse), der Entwicklungspsychologie, der Bindungstheorie sowie der Beziehungsarbeit mit dem Feld-Konzept der AKPT (Somatische Resonanz, Übertragung und Gegenübertragung).

Inhalte und Durchführung der Fortbildungen liegen in der Verantwortung der jeweiligen DozentInnen.

 

AKPT-K02 - Vertiefung der atemtherapeutischen Einzelarbeit an der Liege

Vertiefung der atemtherapeutischen Einzelarbeit an der Liege 
und Gruppenarbeit zu einem bestimmten Thema

Im Mittelpunkt der Wochenenden steht jeweils die Einzelarbeit an der Atemliege (Verfahren des bewussten zugelassenen Atems):

Wir vertiefen unser Verständnis von Körper- und Atembild, erweitern unser Griffe-Repertoire und widmen uns der Prozess- und Beziehungsgestaltung zwischen KlientIn und TherapeutIn auf taktiler und verbaler Ebene.

In der Gruppenarbeit wenden wir uns einem bestimmten Atem-Thema zu, das wir auf unterschiedliche Weise erforschen. Hier steht die Selbsterfahrung im Vordergrund.

Die Teilnahme ist offen für alle InteressentInnen mit einer atem- bzw. körperpädagogischen /-therapeutischen Ausbildung.

Das Wochenende ist auch geeignet zum Auffrischen oder Erweitern von Kenntnissen in der Einzelarbeit z.B. nach einer längeren Pause.

Wenn Fragen auftauchen, ob diese Fortbildung für Sie geeignet ist, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.

 

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AKPT-K03 - Yoga & Meditation in der Atem‐ und Körpertherapie

Eine sichere Basis: Struktur und Stabilität
Yoga & Meditation in der Atem‐ und Körpertherapie I

Um gut im Leben zu stehen und mit allen Anforderungen, die der Alltag uns bietet, zurecht zu kommen, brauchen wir eine solide Basis. Sich im eigenen Körper spüren und orientieren zu können, schafft Sicherheit und Vertrauen.

Strukturgebende Körperübungen (Asanas) aus dem Yoga helfen dabei sich auszurichten, zu kräftigen und zu sammeln. Die Übungen und Übungsreihen fördern die Haltung, die Balance und das Empfindungsbewusstsein und geben damit Struktur und Stabilität. Diese wichtige Grundlage befähigt uns, sich den feinen und spürsamen Dimensionen zuzuwenden. Der Atem als Mittler zwischen Körper und Geist spielt dabei eine große Rolle. Atem‐ und Meditationsübungen vertiefen die Übungspraxis und ermöglichen Einblick in die Funktionsweise des eigenen Geistes. Stilles Sitzen und Gehmeditation bringen uns zur Ruhe und können zu tiefer Erfahrung von innerer Stille führen.

Dieser Wochenendkurs gibt Einblick in das Ausbildungskonzept des Zentrums für Atem‐ und Körpertherapie, in das wir grundlegende Elemente aus dem Yoga integriert haben. Interessierte am Thema, sowie Kolleginnen und Kollegen der Atem‐ und Körpertherapie mit unterschiedlichen Hintergründen sind eingeladen, sich im praktischen Erleben der Erfahrungswelt des Yoga zu öffnen und damit die eigene Arbeitsweise zu bereichern. Die Kursinhalte werden so vermittelt, dass eine Anwendung in der eigenen Praxis (Einzel‐ und Gruppenarbeit) möglich ist.

Datum Titel Ort Kosten Flyer Bem.
26.06. - 27.06.2021 Yoga & Meditation in der Atem- und Körpertherapie I; Leitung Kirsten Sander Raum für Atem und Yoga, D-Freiburg EUR 180 PDF  

 

Von der Struktur zum bewussten zugelassenen Atem
Yoga & Meditation in der Atem‐ und Körpertherapie II

Tiefe Sammlungsarbeit stellt viele Menschen vor eine große Herausforderung. Wir leben in einer Zeit und in einer Gesellschaft, die von vielen Eindrücken, vielen Aktivitäten, vielen Ablenkungen und vielen Anforderungen geprägt ist. Die Phasen der Ruhe und Besinnung kommen im Alltag oft zu kurz.

Vom Viel oder gar vom Zuviel in die Entspannung, Ruhe und Sammlung zu kommen, ist oft nicht ohne weiteres möglich. Als Brücke stehen uns im Yoga vielfältige Körper- und Atemübungen zur Verfügung. Wenn wir mit Hilfe der strukturgebenden Bewegungen den hohen Spannungszustand unseres Körpers senken können, laden wir uns selber zu Ruhe und Entspannung ein, in dem wir uns zuvor an dem Ort abholen, an dem wir tatsächlich sind.

Zunehmende Lösung lässt uns aufatmen und in den Moment kommen: Nach und nach gelingt es zur Ruhe zu kommen und innere Sammlung wird möglich, es kommt zu tieferer Erholung. Im wohlgespannten (eutonischen) Sein, verändert sich unsere Bewegungsqualität und wir finden zu einem authentischen persönlichen Ausdruck.

Dieser Wochenendkurs baut auf den Erfahrungen des ersten Kurses „Yoga & Meditation in der Atem- und Körpertherapie I“ auf. Es geht zunehmend um die Verbindung der stark strukturierenden Yoga-Übungen mit dem bewussten zugelassenen Atem. Widersprüche lösen sich auf und können für Yoga-Lehrende und für Atem- und KörpertherapeutInnen gleichermaßen die Arbeit bereichern. Alle interessierten KollegInnen sind herzlich willkommen, ihre Erfahrungen und gegebenenfalls auch ihre Arbeitsweise zu erweitern. Auch an diesem Wochenende werden die Kursinhalte so vermittelt, dass eine Anwendung in der eigenen Praxis (Einzel- und Gruppenarbeit) möglich ist.

Datum Titel Ort Kosten Flyer Bem.
25.09. - 26.09.2021 Yoga & Meditation in der Atem- und Körpertherapie II; Leitung Kirsten Sander Raum für Atem und Yoga, D-Freiburg EUR 180 PDF  

AKPT-K04 - Atemarbeit mit Musik

Atemarbeit und Musik

„Musik kann eine Bereicherung sein in der Atem- und Körpertherapie. Sie kann zu neuen Bewegungsabfolgen verleiten und auch den Atem beeinflussen.

In diesem Fortbildungstag vergleichen wir Atem- und Körperarbeit ohne und mit Musik. Dadurch können wir erfahren, wo Musik unterstützend sein kann und welches mögliche Schattenseiten dieser Arbeitsweise sind.

Ebenso wenden wir uns der Frage zu, welche Art von Musik passend ist und wie eine eigene Musikliste erstellt werden kann.