Persönliche Entwicklung:

Unsere Ausbildung bietet vielfältige Möglichkeiten der persönlichen Weiterentwicklung.

Die TeilnehmerInnen lernen, sich über achtsame Körper-, Spür- und Atemübungen körperlich und seelisch zu stabilisieren und zu entfalten. Sie erkunden das Ineinanderwirken von körperlichem Spüren, Gefühlen, Gedanken und inneren Bildern. Kreative Erfahrungen mit Tanz, Stimme, Schmieden, Malen und Tonen unterstützen den persönlichen Prozess. Auf diese Weise eröffnet sich der Zugang zu den eigenen Ressourcen und es wächst ein neues inneres Selbstverständnis. Die TeilnehmerInnen lernen achtsam mit sich umzugehen, ihre Bedürfnisse zu spüren, zu äußern und nach außen zu vertreten. Innerhalb der Ausbildung unterstützt die wohlwollende Gruppenatmosphäre und die emphatische, fördernde Begleitung des Ausbildungsteams.

Nicht geeignet ist die Ausbildung als Ersatz für eine Psychotherapie bei einem psychischen Krankheitsbild.

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Berufliche Qualifizierung:

Das in der Ausbildung zur Atem- und KörpertherapeutIn erworbene Wissen lässt sich gut in bereits bestehende berufliche Ausrichtungen zur Erweiterung und Spezialisierung des eigenen Berufsfeldes integrieren. Geeignet sind medizinische und therapeutische Berufe (z.B. Physio,-, Logo- und Ergotherapie, Massagetherapie, etc.), pädagogische und soziale Berufe (z.B. LehrerInnen, YogalehrerInnen, SozialpädagogInnen), Musik- und Sportpädagogische Berufe sowie pflegerische Tätigkeiten.

Auch Personen die MitarbeiterInnen- und Teams führen, die beruflich Menschen in ihren Schwierigkeiten und in ihrer Entwicklung begleiten (PsychotherapeutInnen, KörpertherapeutInnen, Coaches, ManagerInnen) können ihr Verständnis körperlich-seelischer Zusammenhänge vertiefen, praktisch in ihrer Arbeitsweise umsetzen und diese damit erweitern.

 

Aufbau einer selbstständigen Tätigkeit:

Mögliche Arbeitsfelder einer selbstständigen Tätigkeit als Atem- und KörpertherapeutIn sind der Bereich der Erwachsenenbildung, der Gesundheitsprävention, der Begleitung bei oder nach Erkrankungen/Operationen, die Arbeit mit Senioren oder Kindern, die Hospizarbeit, aber auch Bereiche des kreativen Ausdrucks und der personalen und spirituellen Entwicklung.

Die selbständige Kurs- bzw. Praxistätigkeit bewegt sich erfahrungsgemäß bei den meisten Atem- und KöpertherapeutInnen auf der finanziellen Ebene einer Nebentätigkeit. Für eine hauptberufliche Tätigkeit ist von Seiten der TherapeutIn viel persönliches Engagement und Ausdauer erforderlich. Einige Kliniken und Reha-Einrichtungen bieten Festanstellungen für Atem- und KörpertherapeutInnen an.

 

Erlaubnis als Heilpraktiker/Heilpraktikerin:

Nach Ablegen einer staatlich anerkannten Heilpraktiker-Prüfung dürfen Atem- und KörpertherapeutInnen in Deutschland freiberuflich in eigener Praxis auch im medizinischen Bereich arbeiten und können mit verschiedenen privaten Krankenkassen oder Zusatzversicherungen abrechnen.

 

Weitere Qualifikation:

Aufbauend auf die Ausbildung als Atem- und KörpertherapeutIn sind psychotherapeutisch orientierte Weiterbildungsangebote möglich, die - nach Erfüllen der erforderlichen Bedingungen - die Mitgliedschaft bei der Deutschen Gesellschaft für Körperpsychotherapie / DGK ermöglichen.